Auch im Jahr 2021 bestimmte die Pandemie das Leben vieler Menschen weltweit. Umso mehr freuen wir uns über den enormen Rückhalt, den wir in dieser weiterhin herausfordernden Zeit von unseren Unterstützerinnen und Unterstützern erfahren haben.
Etwa 40 Millionen Menschen leben weltweit in Sklaverei - ein Großteil der Deutschen weiß das nicht. Am 16. Oktober 2021 wurde es für viele Menschen in 22 deutschen Innenstädten sichtbar: Beim Stopp Sklaverei Aktionstag waren Ehrenamtliche von IJM auf den Straßen, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Anlass war der Europäische Tag gegen Menschenhandel.
Melbourne, Australien – Die Zusammenarbeit von IJM mit australischen und philippinischen Behörden trägt erneut Früchte: Am 5. Oktober 2021 wurde ein australischer Täter wegen sexueller Ausbeutung von Kindern über das Internet verurteilt. Die Ermittlungen in diesem Fall führten außerdem zur Befreiung von 21 Kindern und zwei Erwachsenen auf den Philippinen.
Ausführliche Einblicke, praktische Impulse und intensiver Austausch zum Engagement im Kampf gegen Sklaverei und Menschenhandel. Das bot am 4. und 5. September die Konferenz „Trendwechsel – deine Stimme gegen moderne Sklaverei“ vom IJM. Knapp 80 Interessierte, Unterstützer/-innen und Ehrenamtliche von IJM aus ganz Deutschland kamen in Erfurt zu diesem Event zusammen.
Mit dem Urteil im Missbrauchskomplex Münster hat das Gericht ein klares Zeichen gesetzt: Missbrauch von Kindern ist ein schweres Verbrechen, bei dem sich das Strafmaß an der jeweiligen Höchststrafe orientieren muss. Das Urteil ist eine Mahnung, unsere Kinder besser zu schützen.
Köln – Rund 20 Läuferinnen und Läufer sind beim Run for Freedom am 19. Juni 2021 an den Start gegangen, um Spenden in Höhe von 3.300 Euro zu sammeln. Das sind die Kosten für eine Befreiungsaktion, bei der die Projektbüros von IJM gemeinsam mit lokalen Behörden Menschen aus Sklaverei befreien.
In Kenia hat sich IJM zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit der Regierung Machtmissbrauch durch die Polizei zu beenden. Für dieses Ziel zahlte IJM Anwalt Willie Kimani 2016 den höchsten Preis: Er wurde mit seinem Klienten Josephat und ihrem Fahrer Joseph ermordet. 5 Jahre später läuft der Prozess gegen ihre Mörder immer noch. Ein Ende ist nicht in Sicht.
Es hat viele Jahre gedauert. Auch wir haben uns dafür engagiert. Jetzt ist es endlich verabschiedet: Das neue Lieferkettengesetz soll Unternehmen stärker zur Verantwortung ziehen. Wir hoffen sehr, dass es wirklich Sklaverei und Ausbeutung reduzieren kann.
Obwohl das Coronavirus nach wie vor die Arbeit der Behörden erschwert, konnten im Mai 18 Kinder und ein junger Mann aus sexueller Online-Ausbeutung befreit werden. Das liegt vor allem an der hervorragenden internationalen Zusammenarbeit einiger Strafverfolgungsbehörden im Philippine Internet Crimes Against Children Center (PICACC), bei dem IJM Gründungsmitglied ist.
Ein brutaler Überfall durch korrupte Polizisten zerstört beinahe Davids Leben. Unschuldig landet er vor Gericht und durchlebt einen Alptraum in Angst und Hoffnungslosigkeit. Doch zwei Menschen stehen unverrückbar an seiner Seite. Durch sie gewinnt er Zuversicht, Sicherheit und einen neuen Sinn in seinem Leben: den Kampf für Gerechtigkeit.
Nairobi - In Kenia hat sich IJM zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit der Regierung Machtmissbrauch durch die Polizei zu beenden. Vor allem Menschen in Armut leben in dem Land ohne die Sicherheit und den Schutz eines funktionierenden Rechtssystems. Neben Davids Geschichte erzählen die folgenden Fälle von der erschreckenden alltäglichen Realität der Menschen. Aber auch von der Hoffnung auf Veränderung.