Bangalore, Südasien – Eines der bisher längsten Gerichtsverfahren unseres IJM Partnerbüros in Bangalore endete dieses Jahr mit dem langerwarteten Urteilsspruch. Nach einem Prozess von zwölf Jahren wurde der Besitzer einer Ziegelei schuldig gesprochen, der sechs Familien zur Arbeit gezwungen hatte. Das Gericht verurteilte ihn zu drei Jahren Haft und einer Geldstrafe.
Rumänien – Dank einer Partnerschaft mit der rumänischen Regierung und dem Büro zur Überwachung und Bekämpfung von Menschenhandel im US-Außenministerium (J/TIP) startete IJM ein Programm zur Bekämpfung von Menschenhandel in Rumänien.
Als IJM Botschafter und begeisterter Hobby-Wanderer hat Torsten Hahn schon viele Läufe des Lebens gemeistert. Im Gespräch nimmt Torsten uns mit in die Berge und Täler seines 100km Laufs, der ihn in 24 Stunden rund um den Weimarer Hahnenkamm führte und über 3000 Euro an Spenden für IJM zusammentrug.
Durch Deutschland flatterten am 17. Oktober fiktive 80-Euro-Geldscheine. Warum? Weil das der Durchschnittspreis eines Menschen ist, der in die Sklaverei verkauft wird. Darüber informierten IJM Botschafter/innen in 21 deutschen Innenstädten. Anlass der Aktion #stoppsklaverei war der Europäische Tag gegen Menschenhandel. Ein Bericht von IJM Botschafterin Karoline Estermann.
Dank schnellem Handeln der Polizei konnten in der Dominikanischen Republik drei Kinder aus sexueller Ausbeutung befreit werden. Als Täter wurde ein Deutscher festgenommen, gegen den jetzt ein Ermittlungsverfahren eröffnet wird.
Sich über Aktionen austauschen, Ziele schärfen und Erfolge feiern. Am 5. September kamen ehrenamtliche IJM-Botschafter/innen aus ganz Deutschland in Frankfurt am Main zusammen, um über ihr Engagement zu sprechen und neue Impulse zu erhalten.
Die weltweite Corona-Pandemie hat einen erheblichen Einfluss auf Menschenhandel. Gefährdete Gruppen finden sich in einer noch schwierigeren Situation und ihr Zugang zu Hilfsleistungen ist stark eingeschränkt. Eine neue Studie belegt, was lange nur Vermutungen waren.
Chennai, Südasien- Trotz Corona konnte IJM in Kooperation mit einer Partnerorganisation und den zuständigen Behörden vor Kurzem die bisher zweitgrößte Befreiungsaktion durchführen. 526 Männer, Frauen und Kinder wurden aus zwei benachbarten Ziegeleien befreit und kehrten nach Hause zurück.
Mitten im Lockdown vieler Länder befürchten IJM und andere Experten wie Unicef und Europol: Die sexuelle Ausbeutung von Kindern über das Internet nimmt zu und gefährdet besonders Kinder in Armut. Vorstandsvorsitzender Dietmar Roller erklärt die Hintergründe und, wie IJM auf diese Notlage reagiert.
„Es war wie die Hölle.“ Diesen Satz hat Peter Williams oft von Betroffenen gehört, die aus Sklaverei befreit wurden. Er traf Menschen wie Ron, die nach ihrer Befreiung kaum Worte fanden, die erlebte Gewalt zu beschreiben. Trotzdem hat der Jurist Hoffnung – und einen Plan, wie Sklaverei in Thailands Fischereiindustrie gestoppt werden kann.
Shawn Kohl, Leiter des IJM Büros in Rumänien, unterzeichnete zusammen mit Vertretern der Regierungsbehörde zum Nationalen Aktionsplan gegen Menschenhandel (ANITP) ein Abkommen, das ihre Zusammenarbeit regelt. Damit ist die Partnerschaft von IJM und der rumänischen Regierung im Kampf gegen den Menschenhandel offiziell.
Varalakshmi weiß, was es bedeutet, versklavt zu sein. Den Schmerz und die Scham hat sie nicht vergessen. Deshalb kämpft sie heute dafür, dass andere das nicht erleben müssen.